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„Pillen“

 

Amphetamine, Methamphetamine (XTC, Ecstasy) – wasserlöslich

Herstellung: Amphetamine werden künstlich hergestellt und meist als Tabletten, Kapseln oder als Pulver selten rein, meist gestreckt mit Stärke, Lactose, Traubenzucker, Calciumcarbonat, Manit oder Sorbit angeboten.

Herkunft: Amphetamin wurde erstmals um 1880 hergestellt. MDMA wurde 1914 patentiert und als Appetitzügler eingesetzt. Aufgrund seltsamen Nebenwirkungen brachte man es nie auf den Markt.

1970 wurde es in den USA wiederentdeckt und bei psychiatrischen PatientInnen als Medikament eingesetzt. Seit dieser Zeit wird MDMA auch under dem Namen XTC oder Ecstasy zuerst in den USA, dann in England und seit einiger Zeit auch in Europa in stark steigendem Ausmaß als Droge ge- und missbraucht.

Heute gilt sie als ” Die Spass- und Gute-Laune-Droge”.

Um die einzelnen nationalen Suchtgiftgesetze zu umgehen, werden immer neue chemische Abkömmlinge mit ähnlicheer Wirkung desingned.

Verwendung: Amphetamine werden meist in Form von Tabletten oder Kapseln geschluckt, selten wird das Pulver geschnupft oder intravenös gespritzt.

Wirkung: Wirkdauer ist 2 bis 6 Stunden

Nachweis im Harn: 2 bis 3 Tage

Suchtpotential und körperliche Schäden:

Körperliche Abhängigkeit = gering

Psychische Abhängigkeit = mittel

Toxizität von Amphetaminen liegt bei ca. 500 mg.

Eine akute Gefahr von Ecstasy ist, dass die Droge die Alarmwahrnehmung der Betroffenen ausschaltet!

Durch den Flüssigkeitsverlust, die RR-Steigerung (arteriellen Blutdruck) und die erhöhte Temperatur (bis 41°C) kann es bis zum Leber- und Nierenversagen und zum Tod führen.

Auch einige tödliche Kollaps- und Erschöpfungszustände infolge eines missbräuchlichen Ecstasy Konsums sind dokumentiert.

Da E-Tabletten oft mit anderen Substanzen oder Drogen (LSD) vermischt sind, ist das Risiko bezüglich Suchtpotential und/oder gesundheitsschädlichen Gefahren sehr schwer einzuschätzen.

Durch mehrmaligen E-Konsum können bleibende Schäden am Zentralnervensystem nicht ausgeschlossen werden.